Ulrich Kienzle und die Frotzler – Neuer Termin

AUSVERKAUFT!

Sonntag, 17.Januar 2016

„GOTTES SCHÖNSTE GABE“ DER SCHWABE. WIE ER WURDE, WAS ER IST 

„Wo komsch denn Du alds Arschloch her?“

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Gemeinsam mit den „ Frotzlern“ präsentiert er ein intelligent-heiteres Programm, zerlegt die schwäbische Stammesseele humorvoll und unblutig.   Und sie beherrschen Schwäbisch, mit feinen Differenzierungen, nie überdreht, nicht die Spur jener Gaudianer, die meinen, sie müssten württem-bergische Folklore auch außerhalb der Landesgrenzen repräsentieren.“ (Schwäbische Zeitung) Kienzle ist geistreich, subtil giftig, und so wundervoll respektlos gegen jede politische oder klerikale Grenzziehung. Was für eine brillante Analyse des schwäbischen Pietismus! Und er trägt sie mit sardonischem Schmunzeln vor. Er beschäftigt sich mit dem Trink- und dem Sexualverhalten der Schwaben – und dann, das Gros der Kabarettisten in den Schatten stellend, zieht er politische Schlüsse. Wie er Zusammenhänge herstellt, die schwäbische Politik von Späth, über Teufel, Öttinger und Mappus bis zu Kretschmann analysiert und kommentiert und wie er, unterstützt von seinen drei virtuosen Mitstreitern, rappt und singt und Pointe an Pointe setzt, das löst Begeisterungstürme aus. Kein Auge bleibt trocken. Informativ, witzig, intelligent.

Ein Abend, weit jenseits der geläufigen „Schwabenfolklore“. Weitgehend auf hochdeutsch.

Ulirch_Kienzle_Christoph_Hellhake_web2Noch Fragen, Kienzle? Diese Frage seines Partners Bodo Hauser im ZDF-Magazin „Frontal“ machte aus dem Top-Journalisten eine TV-Legende. Ulrich Kienzle begann seine Fernsehkarriere in Stuttgart. Er war zunächst Leiter der SDR-„Abendschau“ und berichtete später im Auftrag des Stuttgarter Senders für die ARD aus dem Nahen Osten. Er war Korrespondent im südlichen Afrika und von 1980 bis 1990 war er Chefredakteur Fernsehen bei Radio Bremen. Bis 1993 leitete er die ZDF-Hauptredaktion Außenpolitik, moderierte das ZDF- „auslandsjournal“ – und nachdem er längst, zusammen mit seinem „rechten Gegenpart“ Bodo Hauser, Leitung und Moderation des Magazins „Frontal“ übernommen hatte, war er der letzte westliche Journalist, der Saddam Hussein interviewte. Ulrich Kienzle polarisiert. Als er noch Chefredakteur bei Radio Bremen war, endete eine ARD-Konferenz weinselig und damit, dass sein bayerischer Kollege Wolf Feller wütend eine Flasche Trollinger nach ihm warf. Die Flasche verfehlte ihr Ziel. Sie zerschellte an der Wand hinter Kienzle und die Schlagzeile am nächsten Tag lautete: „Chefredakteure bewerfen sich mit Rotwein.“ Kienzle zur „Süddeutschen Zeitung“: „Geworfen hat aber nur der Feller. Ich werfe nie mit Trollinger.“ Schon früh hat er dabei sein kabarettistisches Talent unter Beweis gestellt: für den SDR hat er vor vierzig Jahren die Figur des „Bruddlers“ erfunden – und ihr mit seinen intelligenten, hintersinnig-witzigen Texten seine schwäbische Seele eingehaucht. Damals eine unvergessene Paraderolle für den Stuttgarter Schauspieler Werner Veidt. Jetzt steht er selbst auf den Brettern. Meistens allerdings sitzt er. Wie seine Pointen.


17. Januar 2016 (Sonntag)
Besigheim / Stadthalle Alte Kelter
Einlass: 18:00 Uhr / Beginn: 19:00
Frei Platzwahl / Theaterbestuhlung
http://www.ulrichkienzle.de

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Über Besigheim

Die Stadt Besigheim "der schönste Weinort Deutschlands" hat ca. 12.000 Einwohner und liegt jeweils ca. 30 km entfernt zwischen den Städten Stuttgart, Heilbronn, Pforzheim und Backnang.

Inmitten der historischen Altstadt befindet sich die Stadthalle „Alte Kelter“ mit drei verschiedenen Veranstaltungssälen. Das bestuhlte Fassungsvermögen reicht von ca. 200 Plätzen im historischen Fasskeller bis insgesamt 500 Sitzplätzen im grossen Saal.

www.besigheim.de

Hier liegt Besigheim

„Alte Kelter“

Stadthalle_Alte_KelterDie Stadthalle Alte Kelter liegt direkt im Herzen des "schönsten Weinorts Deutschland".

Auf dem angrenzenden Kelterplatz und der dazugehörenden Tiefgarage stehen ausreichend Parkplätze zur Verfügung.

Für Anfragen stehen wir Ihnen gerne jeder Zeit unter info@ZpunktB.de zur Verfügung.